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Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie (MT) nach Kaltenborn-Evjenth befasst sich mit dem Auffinden und der Behandlung von Schmerzen, Mobilitätsstörungen sowie Weichteilaffektionen des Bewegungsapparates. Ziel der MT ist sowohl der Erhalt bzw. die Wiederherstellung einer physiologischen Gelenkfunktion, als auch die damit zusammenhängende Einflußnahme auf alle funktionell und strukturellen zugehörigen Gewebe des gesamten Bewegungsapparates. Es erfolgt je nach Befund eine Behandlung von Muskulatur, Gelenken und/oder Neuralstrukturen.

Therapie nach Maitland
Die Maitland-Therapie ist, ähnlich wie die Manuelle Therapie, ein Konzept der Manualtherapie. Es erfolgt hierbei eine Untersuchung, Behandlung und Beurteilung des Stütz- und Bewegungsapparates durch passive Bewegungen. Alle drei Komponenten bilden die Grundlage dieses Konzeptes, bei der die Untersuchung die Art der Behandlung bestimmt, aus der wiederum die Beurteilung als Schwerpunkt des Maitland-Konzepts entsteht. Ziel der Behandlung nach dem Maitland-Prinzip ist die Bestimmung des Behandlungserfolges mithilfe eines objektiven Resultats aus den drei o.g. Hauptkomponenten. Es erfolgt eine effektive Behandlungsgestaltung, die durch die Erstellung eines umfassenden Gesamtbildes (Krankheitsbild, Behandlung und Zusammenwirkung) über klar definierte Schlußfolgerungen optimiert wird.

Therapie nach J.Cyriax
Wie die Manuelle Therapie und das Maitland-Konzept gehört die Therapie nach Cyriax zu den Manualtherapien und dient der Diagnostik und Behandlung bei Störungen der funktionellen Weichteilstrukturen. Man unterteilt hierbei in Befunderhebung und Therapie. Die Methode teilt Fehlfunktionen des Bewegungsapparates in sog. Strukturschädigungen ein, wobei über die Befunderhebung die Lokalisation der Schädigung erfolgt, aus der sich dann wiederum die lokalisationsbezogene Therapie im Gebiet der Schädigung ergibt (Kausaltherapie). Hauptsächlich kommt diese Therapieform in der Orthopädischen Medizin zum Tragen, bei der im Falle einer Störung des Bewegungsapparates die betroffene/n Struktur/en eindeutig lokalisiert werden soll/en. Dies erfolgt über ein Ausschlußverfahren aller anderen Strukturen, die ein gleiches Beschwerdebild verursachen können. Die Behandlung basiert dann auf den über die geschädigte/n Struktur/en gewonne/n Erkenntniss/e.